Zinsrechner für Tagesgeld und Festgeld
Mit unserem Tagesgeld-Zinsrechner können Sie die Zinserträge, die Rendite, das Anlageergebnis sowie die Steuern für Tagesgeld und Festgeld einfach berechnen. Der Rechner deckt dabei die wichtigsten Fragen rund um Ihr Tagesgeldkonto ab: Wie hoch ist mein Anlageergebnis? Welche Rendite kann ich erzielen? Wieviel Steuern muss ich zahlen?
Dabei können Laufzeit, Zinsperiode, Zinssatz und natürlich der Anlagebetrag flexibel angepasst werden. Der Rechner eignet sich für alle "einmaligen" Geldanlagen mit gleichbleibendem Zins über die Laufzeit. Zu den einmaligen Geldanlagen zählen neben dem Tagesgeldkonto auch Anlagen wie Festgeld, Sparbriefe oder ein klassisches Sparbuch.
| Tagesgeld Zinsrechner | |
|---|---|
Der Geldbetrag, den Sie auf dem Tagesgeld- oder Sparkonto anlegen möchten. Anlagebetrag: | € |
Die Laufzeit der Anlage in Zinstagen (30/360) oder Monaten. Laufzeit der Anlage: | |
Das Intervall der Zinsgutschriften: Je häufiger Zinsen gutgeschrieben werden, desto stärker ist der Zinseszins-Effekt. Zinsgutschrift erfolgt: | |
Der jährliche Zinssatz des Tagesgeld- oder Sparkontos. Zinssatz p.a. | % |
Sollen Steuern auf Zinserträge berechnet werden? Die Steuern werden mit jeder Zinsgutschrift berechnet. Abgeltungssteuer: | |
Du hast einen jährlichen Sparerfreibetrag von 1.000 Euro bzw. 2.000 Euro bei zusammenveranlagten Ehe- oder Lebenspartnern. Für den freigestellten Betrag musst Du keine Steuern zahlen. Freistellungsauftrag: | € |
Soll die Kirchensteuer bei der Berchnung der Abgeltungssteuer berücksichtigt werden? Kirchensteuer: | |
| Ergebnisse: | |
|---|---|
Die mit der Anlage erzielten Zinsen vor der Berechnung von Steuern. Zinsertrag vor Steuern: | 0 € |
Die mit der Anlage erzielten Zinsen nach der Berechnung von Steuern. Zinsertrag nach Steuern: | 0 € |
Das Endkapital bzw. das Anlageerbnis nach der Berechnung von Steuern. Endkapital - Anlageergebnis: | 0 € |
Die jährliche Rendite der Anlage. Rendite pro Jahr: | 0 % |
Die auf den Zinsertrag zu zahlende Abgeltungssteuer. Abgeltungssteuer: | 0 € |
Der Solidaritätszuschlag, der auf die Abgeltungssteuer zu zahlen ist. Solidaritätszuschlag: | 0 € |
Die zu zahlenden Kirchensteuer. Kirchensteuer: | 0 € |
Die auf den Zinsertrag insgesamt zu zahlenden Steuern. Steuern Gesamt: | 0 € |
So nutzt Du den Tagesgeld Zinsrechner
Mit dem Zinsrechner für Tagesgeld und Festgeld lassen sich die wichtigsten Fragen rund um Deine Geldanlage schnell und einfach beantworten. Wieviel Zinsen erhalte ich? Wie hoch ist die Rendite meiner Anlage? Wieviel Steuern muss ich zahlen?
Der Tagesgeld Zinsrechner ist dabei bewusst einfach gehalten: Mache Angaben zum Anlagebetrag, zur Laufzeit der Anlage, zum Zinssatz und lege fest, ob Steuern berechnet werden sollen. Klicke nun auf "Berechnen": Du erhältst im Anschluss alle Ergebnisse übersichtlich und anschaulich dargestellt.
Welche Rolle spielt der Anlagebetrag?
Der Anlagebetrag bezeichnet einfach das Geld, dass Du auf dem Tagesgeldkonto einzahlen möchtest. Dabei gilt die einfache Grundregel: Je höher das Anfangskapital, desto mehr Zinsen erhältst Du auf Dein Erspartes. Interessant ist dieser Effekt, wenn Du einfach mal einen hohen Geldbetrag in den Rechner eingibst, z.B. 100.000 Euro. Bei 2% Zinsen erhältst Du hier im ersten Jahr 2.000 Euro. Da die Zinsen üblicherweise zum Jahresende gutgeschrieben werden, kommt dann im nächsten Jahr der Zinseszins-Effekt zum Tragen: Du erhältst im zweiten Jahr bereits 2.040 Euro.
Was ist wichtig beim Tagesgeld? Anlageergebnis und Zinsertrag
Letztlich kommt es beim Tagesgeld immer auf den Zinsertrag an. Unser Rechner zeigt Dir den Gesamtbetrag der Zinsen, die sich bis zum Laufzeitende auf dem Tagesgeldkonto angesammelt haben. Steuern können dabei berücksichtigt werden. Das Anlageergebnis ist einfach das Endkapital zum Ende der Laufzeit. Je länger Du Geld auf Deinem Tagesgeldkonto sparst, desto größer wird der Anteil der Zinsen am Kapital, das zum Laufzeitende verfügbar ist. Das Diagramm zur Kapitalentwicklung veranschaulicht dies sehr deutlich.
Welche Laufzeit beim Tagesgeld? Monate und Zinstage.
Prinzipiell haben Tagesgeldkonten keine feste Laufzeit und damit auch keine Kündigungsfrist. Du kannst also beliebig Geld auf Dein Konto ein- und auszahlen. Dabei solltest Du aber beachten, dass es normalerweise einen Werktag dauert, bis das Geld auf Deinem Referenzkonto verfügbar ist. Manche Tagesgeldanbieter brauchen dafür auch etwas länger.
Viele Sparer lassen ihr Geld auf dem Tagesgeldkonten aber dennoch einige Monate liegen. Dies kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn eine größere Anschaffung in der Zukunft geplant ist. In diesem Fall ist Tagesgeld flexibler als beispielsweise ein Festgeldkonto.
Im Tagesgeld Zinsrechner lässt sich die Laufzeit als Monat oder als Zinstag einstellen. Ein Zinstag ist dabei einfach ein Tag, für den Du Geld erhältst: Wenn Du beispielweise Montag Geld einzahlst und am darauf folgenden Montag wieder abhebst, bekommst du Geld für 7 Zinstage. Der Einzahlungstag wird beim Tagesgeld normalerweise mitgerechnet, der Auszahlungstag jedoch nicht.
Wie wichtig ist der Zinseszins-Effekt?
Generell ist der Zinseszins-Effekt einer der bedeutendsten Faktoren bei der Geldanlage: Die Zinsen werden dem Startkapital gutgeschrieben und dann wieder verzinst. Im Laufe der Zeit wächst Dein Geld durch den Zinseszins-Effekt also stärker.
Aber: Der Zinseszins-Effekt benötigt Zeit, um wirklich einen Unterschied zu machen. Beim Tagesgeld über vergleichsweise kurze Zeiträume ist der Effekt also weniger bedeutsam.
Hierzu ein Beispiel: Du legst 20.000 Euro zu 2% über 15 Jahre an.
Im Beispiel mit Zinseszins-Effekt erhältst Du im ersten Jahr 400 Euro Zinsen ausgezahlt. Die Zinsen bleiben auf dem Sparkonto und werden nun mitverzinst. Im zweiten Jahr sind es dann bereits 408 Euro Zinsen: 20.400 Euro x 2% = 408 Euro. Über die Jahre hinweg steigt der Zinsertrag kontinuierlich und am Ende der 15 Jahre hast Du durch den Zinseszins-Effekt fast 1.000 Euro mehr auf dem Konto. Steuer bleiben hier ebenfalls außen vor.
| Berechnung mit Zinseszins-Effekt | Berechnung ohne Zinseszins-Effekt | |
|---|---|---|
| Startkapital: | 20.000 € | 20.000 € |
| Zinsertrag: | 6.917,37 € | 6.000 € |
| Gesamtkapital: | 26.917,37 € | 26.000 € |
Im Beispiel ohne Zinseszins-Effekt erhältst Du jedes Jahr 400 Euro Zinsen ausgezahlt. Am Ende der Laufzeit wurden Dir so insgesamt 6.000 Euro ausgezahlt.
Durch den Zinseszins-Effekt wächst Dein Geld also schneller. Dadurch steigen gleichzeitig die Zinsen, was wiederum zu noch schnellerem Wachstum führt.
Was ist die Abgeltungssteuer?
Du zahlst Abgeltungssteuer auf alle anfallenden Kapitalerträge: Dies sind beispielweise die Zinsen auf Dein Tagesgeld oder Dein Festgeld. Pauschal beträgt die Abgeltungssteuer 25%. Zusätzlich kommen dann noch der Solidaritätszuschlag sowie die Kirchensteuer (falls Du Mitglied in einer Kirche bist) hinzu.
Ohne jetzt im Detail auf die exakte Berechnung der Steuer einzugehen, führt dies im Ergebnis zu den folgenden Steuersätzen:
| Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag: | 26,38% |
|---|---|
| Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag + 8% Kirchensteuer: Bayern und Baden-Württemberg | 27,82% |
| Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag + 9% Kirchensteuer: übrige Bundesländer | 27,99% |
Wie wirkt sich die Abgeltungssteuer auf den Zinseszins-Effekt aus?
Prinzipiell wird die Abgeltungssteuer mit jeder Zinsgutschrift von Deiner Bank an das Finanzamt abgeführt. Die Steuer reduziert damit die Zinserträge der Geldanlage und schmälert so den Zinseszins-Effekt. Wie bereits in der Frage zum Zinseszins-Effekt erläutert, wird dies jedoch vor allem bei langen Laufzeiten spürbar. Beim Tagesgeld spielt die Auswirkung der Abgeltungssteuer auf den Zinseszins-Effekt eine untergeordnete Rolle.
Im Folgenden wird für das Beispiel von oben die Abgeltungssteuer zzgl. Solidaritätszuschlag berechnet. Man sieht hier deutlich den Einfluss der Steuer auf den Zinseszins-Effekt.
Beispiel Zinseszins-Effekt bei Berechnung der Abgeltungssteuer
| Szenario ohne Steuern | Szenario mit Abgeltungssteuer | |
|---|---|---|
| Startkapital: | 20.000 € | 20.000 € |
| Rendite: | 2.0% | 1,47% |
| Endkapital nach 15 Jahren: | 26.917,37 € | 24.903,21 € |
| Gezahlte Steuer: | 0 | -1.756,50 € |
| Verlorener Zinseszins: | 0 | -257,66 € |
| Differenz zu A: | 0 | -2.014,16 € |
Die Berechnung der Abgeltungssteuer jeweils zum Jahresende schmälert den Zinseszins-Effekt. Aber: Könnte der Sparer hier noch seinen Freistellungsauftrag anwenden, würde die jährliche Steuer exakt 0 betragen.
Was sind Freistellungsauftrag und Sparerfreibetrag?
Du kannst jedes Jahr bis zu 1.000 Euro Zinsen von der Kapitalertragsteuer "freistellen". Dies wird auch als Sparerfreibetrag oder Sparerpauschbetrag bezeichnet. Der Freibetrag gilt dabei für alle Kapitalerträge: Er betrifft also nicht nur die Zinsen auf Deinem Tagesgeldkonto, sondern auch Dividenden oder Kursgewinne aus Deinem Depot. Für Ehepartner oder Lebenspartner können gemeinsam bis zu 2.000 Euro freigestellt werden (Zusammenveranlagung).
Du reichst den Freistellungsauftrag jedes Jahr bei Deiner Bank ein. Kapitalerträge bis zu dieser Höhe werden dann nicht besteuert. Der Freistellungsauftrag kann auch auf mehrere Banken verteilt werden. Wichtig ist aber, dass die Höchstgrenze von insgesamt 1.000 bzw. 2.000 Euro dabei nicht überschritten wird.
