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Tagesgeld Sicherheit

Anlagebeträge auf einem Tagesgeldkonto unterliegen der sogenannten Einlagensicherung: Diese dient dem Schutz der Kunden und Sparer sowie deren hinterlegten Geldbeträge im Falle einer Insolvenz oder Bankenpleite.

Einlagensicherung

trendEine Einlagensicherung für Kundengelder findet man heute fast überall, die konkrete Ausgestaltung kann jedoch länderspezifisch und in Abhängigkeit des jeweiligen Kreditinstituts variieren. In Deutschland unterliegen 100% der Einlagen bis maximal 100.000 Euro der gesetzlichen Einlagensicherung (Seit dem 31.12.2010 gilt eine EU-weit einheitliche Grenze der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro).

Sparkassen und genossenschaftlich organisierte Kreditinstitute wie die Volksbanken verfügen in Deutschland über eigene Sicherungseinrichtungen und sind von der gesetzlichen Einlagensicherung bislang befreit. Nach Angaben der Sparkassen seien Kundengelder prinzipiell unbegrenzt geschützt.

Im Entschädigungsfall würde nun, abhängig von der Bank, eine der für diesen Zweck gebildeten Einrichtungen die Entschädigung der Anleger übernehmen (Details hierzu findet man etwa im Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz).

Über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus haben sich viele der großen, inländischen Kreditinstitute zusätzlich zu Einlagensicherungsfonds zusammengeschlossen. Dies sind spezielle Fonds, die eine Absicherung der Anleger über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus gewährleisten sollen.

So sind etwa durch den privatwirtschaftlichen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken nach eigenen Angaben bis zu 30 Prozent des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der jeweilgen Bank pro Kunde abgesichert.

grafik zur einlagensicherung

Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds der auf dieser Webseite vorgestellten Banken:

Sparkassenstützungsfonds des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen
1822direkt
Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands
Deutsche Kreditbank (DKB)
Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken
BMW Bank, DAB Bank, comdirect Bank, GE Money Bank, ING-DiBa, Mercedes-Benz Bank, NetBank, SEB AG, Volkswagen Bank, Wüstenrot Pfandbriefbank
Einlagensicherungsfonds der Niederländischen Bankenvereinigung (NVB)
Seit dem 31.12.2010 gilt auch in den Niederlanden eine Mindestgarantie von 100.000 Euro.
Credit Europe Bank
Einlagensicherungsfonds Großbritannien - FSCS (Financial Services Compensation Scheme)
85.000 britische Pfund (entspricht ca. 100.000 Euro)
Bank Of Scotland

Keine Kursrisiken

Das Tagesgeldkonto stellt eine verzinste Einlage bei der jeweilgen Bank dar. Es wird nicht an der Börse gehandelt und es bestehen damit keine Kursrisiken. Lediglich die Guthabenverzinsung kann (zumindest theoretisch) jederzeit variieren, bei gleichzeitiger (wiederum theoretischer) täglicher Verfügbarkeit des Geldes.

Fazit

Tagesgeld ist damit eine nahezu 100% sichere Geldanlage, zumindest solange das eigene Vermögen durch die Einlagensicherung gedeckt ist. Wer größere Geldbeträge außerhalb Deutschlands anlegen möchte, sollte sich daher in jedem Fall über die Einlagensicherung des betreffenden Landes und des Kreditinstituts informieren (siehe auch den Beitrag zur Einlagensicherung im Ausland).

Für Suche eines geeigneten Tagesgeldkontos empfehlen wir unseren Tagesgeldvergleich.