In ihrer regelmäßigen Studienreihe zur Internetnutzung hat die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (”AGOF”) gerade die aktuellen Ergebnisse der “internet facts” vorgestellt.
Besonders interessant: Das Verhältnis von Online-Informationssuche und Online-Käufen der Nutzer, aufgeschlüsselt nach bestimmten Produktkategorien (siehe hierzu auch ANDERS|denken). Während die klassischen E-Commerce Artikel wie Bücher und Eintrittskarten hierbei ein besonders günstiges Verhältnis zwischen Information und Kauf aufweisen (70,5% bzw. 61,4%), ist die Conversion der beratungsintensiven Finanzprodukte hier deutlich niedriger.
Bei Versicherungen (24,1%) sowie Produkten zur Altersvorsorge (das Schlusslicht der Studie mit 15,3% Konversion) erscheinen solche Ergebnisse relativ einleuchtend, jedoch hätte ich dies bei den klassischen Geldanlagen eigentlich weniger erwartet: Zum einen ist der Horizont der Anlageentscheidung hier meist kurzfristiger und liegt weniger weit in der Zukunft, andererseits werden gerade Produkte wie das Tagesgeld relativ häufig über eine Direktbank abgeschlossen.

Die in der Studie ausgewiesenen 29,5% für diese Produkte legen jedenfalls nahe, dass das Internet hier vor allem als Informationsmedium bei den Verbrauchern geschätzt wird.
Weitere Blogstimmen zur Studie: deutsche-startups.de




[…] sich das Konsum- und Kaufverhalten weiterhin branchenabhängig stark unterscheiden: Wie bereits im Beitrag zu den Ergebnissen der “AGOF”-Studie berichtet stehen bei den beratungsintensiven […]
[…] genutzt. Hinzu kommt der Nutzungstrend im Bereich der beratungsintensiven Finanzprodukte (wir haben berichtet), bei denen die Offline-Käufe weiterhin im Vordergrund zu stehen […]