Über das Tagesgeldkonto der Bank Of Scotland haben wir ja bereits ausführlich berichtet, seit einiger Zeit bietet die Bank nun auch ein Festgeldkonto für deutsche Kunden an.
Die Bank Of Scotland hat ihren Hauptsitz in Schottland, genauer gesagt in Edinburgh und konnte bereits in der Vergangenheit mit Zinsen auf sich aufmerksam machen, die meist immer etwas oberhalb des marktüblichen Zinsniveaus lagen.
So auch wieder beim Bank Of Scotland Festgeld: Die Verzinsung auf dem Festgeldkonto liegt gegenwärtig oberhalb der Konditionen vieler deutscher Kreditinstitute, teilweise auch höher als die Zinsen der Konkurrenz aus dem Ausland. Die genauen Konditionen finden Sie in unserem aktuellen Festgeldvergleich.
Das Festgeld der Bank Of Scotland bietet derzeit Laufzeiten im Bereich zwischen 24 Monaten und 48 Monaten. Der Anleger hat die Wahl zwischen zwei Varianten der Zinszahlungen: Die monatliche und jährliche Gutschrift der Zinsen stehen zur Auswahl.
Ein Zinseszinseffekt ergibt sich jedoch nur bei der jährlichen Zinsgutschrift: Hier können die Zinserträge dem Festgeldkonto gutgeschrieben werden, bei monatlicher Zinsgutschrift werden diese automatisch dem Tagesgeldkonto des Kunden zugeführt. Das Festgeld der Bank Of Scotland kann also nur in Verbindung mit einem Tagesgeldkonto bei der Bank eröffnet werden.
Zum Thema Sicherheit wurde im Test des Tagesgeld schon viel geschrieben: Einlagen bei der Bank Of Scotland unterliegen nicht der deutschen Einlagensicherung, sonderm dem britischen Einlagensicherungsfonds (50.000 britische Pfund pro Kunde ). Im Falle einer Insolvenz müssten Anleger also nach den dortigen Regeln ihr Geld einfodern, das Risiko einer Bankenpleite dürfte hier aber weitaus geringer sein als im Falle der isländischen Banken. Dennoch müssen Anleger diese Entscheidung eigenverantwortlich treffen und Risiken prüfen.
Fazit: Das Bank Of Scotland Festgeld bietet gegenwärtig attraktive Zinsen über dem Marktdurchschnitt und dies bereits bei mittleren Laufzeiten. Negativ kann gewertet werden, dass ein Tagesgeldkonto bei der Bank als Verrechnungskonto zwingend benötigt wird, letztlich entstehen dadurch aber keine zusätzlichen Kosten für den Anleger.



