Das Tagesgeld der 1822direkt gehört vermutlich zu den beliebtesten Angeboten, wenn es um die Neueröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer deutschen Bank geht. Grund dafür war die größtenteils überdurchschnittliche Verzinsung für Neukunden beim CashSkyline Konto.
Seit kurzem hat nun das neue ZinsCash Konto das bisherige CashSkyline abgelöst. Der hohe Bonus für Neukunden wurde hier zugunsten einer übersichtlicheren Zinsstruktur und besseren Konditionen für Bestandskunden aufgegeben. Die Zinsen für neue Tagesgeld der 1822direkt werden nun gestaffelt nach Guthaben gutgeschrieben, wobei noch immer überdurchschnittliche Konditionen geboten werden.
Betrachtet man die ausländische Konkurrenz, bietet derzeit vor allem die schottische Bank of Scotland einen höheren Maximalzinssatz. Dies allerdings mit der Einschränkung einer Einlagensicherung im Ausland (Über die Vor- und Nachteile sowie die Sicherheitsapekte beim Bank of Scotland Tagesgeld haben wir bereits ausführlich berichtet -> Bank of Scotland Tagesgeld).
Die Zinsen beim ZinsCash sind aktuell bis 100.000 Euro sowie bis 500.000 Euro gestaffelt. Wer mehr Geld anlegen möchte, müsste sich mit dem Mindestzinssatz geben: Ein in der Praxis dann aber doch eher theoretischer Wert.
Der reguläre Zins bei der 1822direkt kann überzeugen und lag in den letzten Monaten zumindest im oberen Drittel der verfügbaren Tagesgelder, geschlagen auch hier wieder vor allem von der ausländischen Konkurrenz.
Fazit: Die Zinsen für das Tagesgeldkonto der 1822direkt überzeugen. Deutlich mehr Zinsen bietet derzeit vor allem die ausländische Konkurrenz. Über das mögliche Risiko einer solchen Anlage im Ausland wurde hier schon ausführlich berichtet, zumindest für größere Geldbeträge ist eine deutsche Bank aus meiner Sicht vorzuziehen.
Die etwas unübersichtliche Zinsstruktur und der hohe Neukundenbonus beim CashSkyline sind übersichtlicheren (und aktuell besseren) Konditionen für Bestandskunden beim ZinsCash gewichen. Neukunden werden hingegen nicht mehr ganz so stark belohnt.



